Eure Vorschläge an die Bundeskanzlerin

 
Screenshot von "dialog-ueber-deutschland.de"
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Eure Ideen sind gefragt!

Seid ihr eigentlich zufrieden mit dem was unsere Politiker momentan so treiben? Oder habt Ihr Ideen wie man es besser machen könnte? Ab sofort könnt Ihr Bundeskanzlerin Merkel Eure Verbesserungsvorschläge posten und Politik aktiv mitgestalten.

(01.02.2012) Politik ist langweilig und wir können ja sowieso nicht mitreden. Diese Meinung haben leider viele Bürger in Deutschland. Und auch Politiker merken so langsam, dass die Meinung der Menschen wichtig ist.

Ab sofort gibt es für jeden die Möglichkeit, der Regierung seine ganz persönlichen Vorstellungen und Ideen für Deutschland mitzuteilen. Die Webseite "dialog-ueber-deutschland.de" soll als Sprachrohr für Eure Ideen dienen. Ihr könnt dort Eure Meinungen posten und die Vorschläge anderer kommentieren und bewerten.

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Gleich auf der Startseite wird deutlich, welches die zentralen Fragen sind:
1. Wie wollen wir zusammen leben?
2. Wovon wollen wir leben?
3. Wie wollen wir lernen?

Momentan ist die Resonanz auf der Webseite noch sehr verhalten. Die Regierung hofft aber auf ein reges Feedback. Zur Betreuung der Seite wurde extra eine Mitarbeiterin der Bundespressestelle abgestellt. Ihre Aufgabe ist es, die eingehenden Vorschläge zu prüfen und zu entscheiden, welche davon ernsthaft in Betracht gewogen werden können.

Aus allen Beiträgen sollen dann insgesamt 20 ausgewählt werden. Die Verfasser dieser 20 Beiträge dürfen dann bei einem Treffen mit der Bundeskanzlerin ihre Vorschläge persönlich vorstellen. Das Ganze erinnert ein wenig an eine politische Casting-Show - und das ist durchaus auch so gewollt. Die Hälfte der 20 "Gewinner-Beiträge" werden von Regierungsexperten ausgesucht, die andere Hälfte werden durch ein User-Voting bestimmt. 

Außerdem sollen keine Vorschläge verloren gehen, auch wenn sie es nicht unter die Top 20 geschafft haben. Solche Beiträge sollen laut Merkel einfach direkt an die zuständigen Ministerien geschickt werden. Es bleibt also spannend, ob und wie die Seite von den Menschen in Deutschland angenommen wird.