Pendler & Grenzgänger - Arbeiten im AuslandJeden Tag pendeln mehrere tausend Saarländer nach Frankreich oder Luxemburg. Wir haben mal genauer nachgeschaut und die Vor- und Nachteile vom arbeiten im Ausland herausgefunden.
(14.12.2011) Darin sind sich alle Saarländer einig - sie wohnen im schönsten Bundesland von Deutschland. Doch für den Job pendeln täglich rund 7.800 Saarländer nach Luxemburg oder Frankreich.
Einer der Gründe dafür ist, dass es im angrenzenden Ausland viele Stellenangebote gibt, die im Saarland so nicht zu haben sind, weiß Achim Dürschmidt von der Agentur für Arbeit. Allerdings ist dies sehr stark Branchenabbhängig. In Luxemburg beispielsweise sind viele Banken angesiedelt.
Weitere Gründe sind ein hoher Abeitskräftebedarf und nicht zuletzt ein gutes Gehalt mit einem interessanten Steuerniveau.
Vor- und Nachteile
Vor allem die finanziellen Vorteile sind für viele Pendler ein starkes Argument. Doch sollte man im Einzelnen genau rechnen, ob sich der tägliche Weg ins Ausland wirklich lohnt.
Zum einen haben die meisten Pendler einen viel längeren Arbeitsweg. Das kostet Zeit und natürlich auch Geld für Benzin oder öffentliche Verkehrsmittel. Außerdem befinden sich Pendler in einer besonderen rechtlichen Situation. Da sie in Frankreich oder Luxemburg angestellt sind, obliegen sie auch dem dort geltenden Arbeitsrecht. Das kann eine höhere Arbeitszeit beihnalten oder auch weniger Urlaubstage, als in Deutschland üblich. Hinzukommt, dass bei rechtlichen Problemen die helfenden Instanzen, wie zum Beispiel das Arbeitsamt, nicht im Saarland angesiedelt sind.
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