Der Schweizer BWL-Student Christian Hartung hat eine Smartphone-App programmiert, die für den sicheren Heimweg sorgen soll. 103.7 UnserDing-Hörerin Jessica hat die Applikation für Euch getestet.
(28.10.2011) Nach der Party sicher nach Hause kommen sollte selbstverständlich sein. Doch ist das leider nicht immer so einfach. Es kann ja beispielsweise mal passieren, dass man zu heftig gefeiert hat. Oder noch viel schlimmer: Auf dem Heimweg lauert einem irgendjemand auf und überfällt einen. Jetzt noch das Handy rauskramen und Hilfe rufen dauert zu lange. Außerdem wird derjenige, der einen überfällt das wohl kaum zulassen.
Darüber haben sich der Schweizer BWL-Student Christian Hartung und einer seiner Kumpels auch Gedanken gemacht. Der 23-Jährige hat genau für diese Situationen eine Applikation für Smartphones programmiert. "Miokay" soll für mehr Sicherheit auf dem Heimweg sorgen.
Christian Hartung der Erfinder von "Miokay" hat Josi und Frank erzählt, wie er auf die Idee für die Applikation kam und wie sie funktioniert.
Interview mit Christian Hartung
(27.10.2011; Länge: 2:09 Minuten)
Miokay-Test - Die Vorbereitung
(27.10.2011; Länge: 1:21 Minuten)
Jessica über die Sicherheits-App
(28.10.2011; Länge: 2:07 Minuten)
Georg Himbert, Pressesprecher der Landespolizeidirektion
(28.10.2011; Länge: 1:49 Minuten)
Installation und Inbetriebnahme der App waren für Jessica kein Problem. Doch hat der Praxistest nicht reibungslos funktioniert. Beim Einrichten der App hat Jessica einen entscheidenden Fehler gemacht: Sie hat nur eine Person als Notfallkontakt angegeben. Dies ist nicht zwingend ein Problem. Doch sobald diese Person zum Zeitpunkt des Notrufes selbst telefoniert, kommt der abgesetzte Notruf nicht an.
Die App kann bis zu drei Notfallkontakte speichern. Diese solltet Ihr unbedingt alle belegen! Ist der erste Kontakt nicht erreichbar, leitet die App den Notruf automatisch an den nächsten Notfallkontakt weiter. Außerdem wird zusätzlich eine E-Mail an die Kontaktperson verschickt.
Die Polizei sieht in solchen Sicherheits-Apps durchaus Potential für die Zukunft. Laut dem Pressesprecher der Landespolizeidirektion, Georg Himbert, ist alles was die Sicherheit vergrößert eine Hilfe. Allerdings rät er, wenn möglich doch lieber direkt die 110 zu rufen, als einen Notruf über Dritte zu starten.
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