TAN-Verfahren

 
(Quelle: dpa)
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Auf Nummer sicher

Um das Online-Banking sicherer zu machen, gibt es neue TAN-Verfahren. Wie sie funktionieren erfahrt Ihr hier und im 103.7 UnserDing Höhenflug.

(02.12.2011) Geld ist nicht wichtig, es beruhigt nur die Nerven. Und damit es die Nerven beruhigt sollte es in ausreichender Menge vorhanden und auch irgendwie sicher sein. Und eben diese Sicherheit ist keine einfache Sache. Mittlerweile bieten die meisten Banken fast ausschließlich Online-Konten an. Der Vorteil: Man kann rund um die Uhr den Kontostand kontrollieren, Überweisungen machen und Daueraufträge einrichten. Der Nachteil: Theoretisch ist jedes Online-Account von Hackern zu knacken. Um dieses Risiko zu minimieren arbeiten Experten an immer sicherer werden Verfahren für Online-Transaktionen.

So haben viele Banken mittlerweile auf das sogenannte Chip-TAN oder SMS-TAN–Verfahren umgestellt. TAN steht für TransAktionsNummer. Das ist der Zahlencode, mit dem man bei Online-Überweisung den Vorgang abschließend bestätigt. Bisher war es üblich, dass man von seiner Bank einen Umschlag mit 30-50 solcher TANs bekommen hat, die dem eigenen Konto zugeordnet waren.

Chip
Beim neuen Chip-TAN-Verfahren hat der Kontoinhaber ein kleines Lesegerät zu Hause, das beim Reinstecken der Chipkarte und dem Abgleich mit dem Computer eine Transaktionsnummer generiert.

SMS
Wie der Name schon vermuten lässt, wird dem Bankkunden eine SMS-TAN bei Bedarf per Kurzmitteilung auf das Handy geschickt. Je nach Geldinstitut ist der SMS-Service entweder kostenlos oder es werden bis zu neun Cent berechnet. Der Chip-TAN-Generator wird auch entweder kostenlos oder gegen ein Entgelt von maximal 15 Euro angeboten.

Experten auf 103.7 UnserDing
Auf die als sicher gelten neuen Verfahren haben aber noch nicht alle Banken umgestellt. 103.7 UnserDing-Reporterin Melanie Bröcker hat sich bei ANke Veit von der Deutschen Bank schlau gemacht, warum das so ist.

 Melanies Interview mit Anke Veit
(02.12.2011; Länge: Minuten)

Was ist am sichersten?
Dominik Hoferer vom Computermagazin 'Chip' im Programm hat uns verraten, wie er die Sicherheit der neuen Verfahren einschätzt:

 Gespräch mit Dominik Hoferer
(02.12.2011; Länge: Minuten)