Mit den Obduktionsergebnissen von Whitney Houston wird frühestens in sechs Wochen gerechnet. Erste Untersuchungen brachten keine hinreichenden Erkenntnisse. Whitneys Tochter musste nach dem Tod der Mutter ärztlich behandelt werden.
(13.02.2012) Das Rätselraten um den Tod von Whitney Houston geht weiter. Bekannt ist bisher nur, dass die Sängerin am Samstag bewusstlos in der Badewanne ihrer Hotelsuite in Los Angeles gefunden wurde. Obwohl der Notarzt sofort gerufen wurde, konnte die Pop-Ikone nicht mehr gerettet werden.
Laut einem Bericht der BILD-Zeitung haben erste Untersuchungen ergeben, dass in der Lunge der Diva Wasser gewesen sei. Die Flüssigkeitsmenge sei aber nicht ausreichend gewesen, um daran zu ertrinken. Zudem sei in Whitneys Hotelzimmer der selbe Medikamenten-Mix gefunden worden wie bei Michael Jackson. Ihre 18-jährige Tochter musste nach dem Tod der Mutter ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Anfänge
Whitney Houstons Talent wurde schon früh entdeckt. Ihre ersten Studioaufnahmen machte sie im Alter von 14 Jahren. Da sang sie einen Solopart in dem Lied "Life's a Party" der Michael Zager Band. Es folgten mehrere Background und Kooperationsprojekte mit anderen Musikern. Parallel dazu trat sie in mehreren Nachtclubs auf. Ihr erstes Album "Whitney Houston" wurde 1985 veröffentlicht und war eines der erfolgreichsten Debütalben seiner Zeit. Mit auf dem Album waren Hits wie "Greates Love Of All" und "Saving All My Love For You". Es folgten im Laufe der Jahre noch neun weitere Alben und 22 Singles, wie beispielsweise "One Moment in Time" und "It's Not Right, But It's Ok".
Musikerin, Model und Schauspielerin
Parallel zu ihrer Karriere als Popmusikerin hat Whitney auch zeitweise gemodelt und war in den 90er-Jahren in Kinofilmen zu sehen. Für "The Bodyguard" stand sie 1992 mit Kevin Costner vor der Kamera. Aus dem Soundtrack für den Blockbuster stammt auch Whitneys "I Will Always Love You".
2009 versuchte Whitney ihr Comeback, erntete aber hauptsächlich verheerende Kritiken. Ihre einst unverwechselbare, drei Oktaven umfassende, Stimme war brüchig geworden und versagte mehrfach.
Todesursache unklar
Obwohl die Vermutung nahe liegt, dass Whitneys plötzlicher Tod im Zusammenhang mit ihrem Drogenkonsum steht, gibt es noch kein offizielles Statement zur Ursache. Ein Sprecher der Polizei in Los Angeles sagte jedoch, dass "ein Verbrechen mit Fremdeinwirkung" ausgeschlossen werde. Mit dem abschließenden Obduktionsbericht wird in sechs bis acht Wochen gerechnet.
Weitere Infos
103.7 UnserDing-Korrespondent Jan Tussing ist vor Ort. Er hat uns erzählt, was in Los Angeles passiert ist:
Jan Tussing zum Tod von Whitney Houston
(12.02.2012; Länge: 1:30 Minuten)
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