Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt:
Aus dem Untergrund in die Kunstszene hat es Graffiti schon seit Jahren geschafft. Ab dem 17. April 2011 könnt Ihr im Weltkulturerbe Völklinger Hütte eine Ausstellung der besonderen Art besuchen. "Urban Art - Graffiti 21" zeigt Werke moderner Graffiti Kunst.
(11.04.2011) Ende 2008 gewann Barack Obama die US-Präsidentschaftswahl mit dem legendären Schlagwort "Change". Das Signet zu dieser Kampagne gestaltete der langjährige amerikanische Street-Art-Aktivist Shepard Fairey.
Es zeigt das Konterfei des Präsidenten Barack Obama und das Schlagwort Change. Dieses Plakat wurde zur Ikone der gesamten Wahlkampagne von Barack Obama und richtete schlagartig ein Augenmerk auf die neue Urban-Art-Szene. Die Wurzeln der Urban Art liegen in der Graffitikunst im ausgehenden 20. Jahrhundert. Heute wird Urban Art als weltumspannendes kulturelles Phänomen wahrgenommen.
Insgesamt könnt Ihr 56 Kunstwerke von 34 Künstlern aus Amerika und Europa sehen. Die Ausstellung ist die größte ihrer Art in Europa. Nach wie vor sind die Metropolen der Welt die Inspirationsquellen der Urban Art Künstler: New York, Paris, Berlin, Kopenhagen, Sao Paulo.
Die Wurzeln der Urban Art
... liegen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Charakteristisch sind großformatige Schriftmotive und figurative Elemente, die auf Häuserwände aufgesprüht werden. Oft ohne Genehmigung und in einer rechtlichen Grauzone sorgen diese Graffitis für öffentliche Empörung. Inzwischen verwenden die Urban-Art-Künstler für ihre stark dem Graffiti verbundenen Formen und Motive Leinwände und haben den Weg in die Galerien und Museen angetreten. Neben dem Pinsel stellen die Sprühdosen aber immer noch die Werkzeuge der Künstler dar.
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